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Stadtumbau West – aktuell


Die Bundestransferstelle Stadtumbau West wurde im März 2008 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) eingerichtet, um Informationen zum Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West zu recherchieren und aufzubereiten sowie den Wissenstransfer zu befördern.


Im Interesse einer guten Lesbarkeit verzichten wir weitestgehend auf Schreibweisen wie z. B. VertreterInnen oder Planer/Innen und auf gehäufte Doppelnennungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden weiblichen oder männlichen Personenbezeichnungen führt.


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NACHRICHT AUS DEM BUNDESMINISTERIUM


Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010 vom Bund unterzeichnet
In diesem Jahr stellt der Bund den Ländern mit der Städtebauförderung Finanzhilfen in Höhe von rund 535 Millionen Euro zur Verfügung. Dies sieht die Verwaltungsvereinbarung (VV) Städtebauförderung 2010 vor, die vom Bund Ende April unterzeichnet worden ist. Sie tritt in Kraft, sobald auch alle Länder unterzeichnet haben. Zusammen mit den Kofinanzierungsmitteln der Länder und Kommunen stehen so rund 1,5 Mrd. Euro an öffentlichen Mitteln für Investitionen in die Stadtentwicklung bereit.
Für den Stadtumbau West stehen dabei rund 86 Mio. an Bundesmitteln zur Verfügung, womit das Fördervolumen im Vergleich zum Programmjahr 2009 knapp gehalten werden konnte. Weitere Informationen können Sie einer Pressemitteilung des BMVBS entnehmen.



Karte „Städte und Gemeinden im Programm Stadtumbau West, Stand 2009“ online
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR hat auf Grundlage der Meldungen der Länder aus dem Jahr 2009 eine neue Übersichtskarte der Stadtumbau West-Kommunen erstellt. Verschiedene Stadtgrößenklassen sind in der Karte ebenso dargestellt, wie auch die als interkommunale Kooperation im Stadtumbau West aufgenommenen Verbünde. Zwar gibt es im Vergleich zur kartografischen Darstellung weitere interkommunale Verbünde, insbesondere in Bayern, die Meldung für das Programm erfolgt hier aber für jede Kommune separat. Hier gelangen Sie direkt zur neuen Stadtumbau West-Karte.



18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz in Goslar
Am 2. und 3. September 2010 richtet die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) einen Kongress zum Thema "Historische Stadtkerne vor neuen Herausforderungen – Qualitätssicherung und Baukultur durch Städtebaulichen Denkmalschutz" aus. Tagungsort ist die Weltkulturerbestadt Goslar. Bundesminister Dr. Peter Ramsauer wird zu Beginn des Kongresses in das Thema einführen. Im Anschluss sind alle Akteure der Stadtentwicklung und Denkmalpflege aufgefordert, den Kongress für einen regen Austausch zu den folgenden Themen zu nutzen:
- Umsetzung von Qualitätsansprüchen in die Praxis,
- Integration und Umnutzung von Großstrukturen in historischen Stadtquartieren,
- Klimaschutz in historischen Stadtquartieren,
- Leerstandsmanagement in historischen Stadtquartieren.
Nähere Informationen zum Programm und zu den Anmeldeformalitäten finden Sie auf den Internetseiten der Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz.


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AKTIVITÄTEN DER BEGLEITFORSCHUNG STADTUMBAU WEST


Nächste Transferwerkstatt Stadtumbau West in Tübingen am 21. September 2010
Am Dienstag, 21. September wird in Tübingen die 5. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West stattfinden. Das Thema der Veranstaltung wird "Klimaschutz und Klimaanpassung im Stadtumbau: Konzepte, Instrumente, Projekte" lauten. Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm mit Hinweisen zu Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein Anmeldeformular.


Bericht zur Transferwerkstatt in Osnabrück
Am 11. Mai fand in Osnabrück die 4. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West statt. Thema der Veranstaltung war der Umgang mit Industrie- und Militärbrachen im Stadtumbau West. Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Umgangsweisen – Umnutzung, Zwischennutzung oder Renaturierung – mit Brachflächen anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus Westdeutschland kennen zu lernen und Besonderheiten im Kontext struktureller Problemlagen herauszuarbeiten. Ein vergleichender Blick in das osteuropäische Ausland erweiterte zudem den Horizont der Transferwerkstatt.
Die Veranstaltung gliederte sich in drei thematische Blöcke: Anhand zweier Überblicksreferate wurden eingangs Erfahrungen beim Umgang mit Brachflächen in Nordrhein-Westfalen und Beispiele aus einigen Ländern Osteuropas vermittelt. Anschließend wurden in drei Vorträgen verschiedene Perspektiven der Nachnutzung von Industrie- oder Militärbrachen aus westdeutschen Kommunen vorgestellt. Im dritten Teil der Veranstaltung standen Zwischennutzung und Renaturierung von brach gefallenen Flächen oder Gebäuden als Instrumente der Stadtentwicklung im Fokus. Dazu gab es zunächst einen Überblicksvortrag und anschließend weitere Beispiele aus der kommunalen Praxis.
Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Busexkursion einen Eindruck von der anstehenden Entwicklung des Geländes der ehemaligen Winkelhausenkaserne in Osnabrück zu machen. Einen Überblick darüber sowie über weitere Konversionsvorhaben in Osnabrück bietet die Broschüre „Konversion in Osnabrück“. Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsprogramm und insbesondere der Veranstaltungsdokumentation entnehmen.


Bericht zur gemeinsamen Transferwerkstatt der Bundestransferstellen Stadtumbau Ost und West in Erfurt
Nachdem im September 2009 die erste gemeinsame Transferwerkstatt der Bundestransferstellen Stadtumbau Ost und West in Fulda zu „Rechtlichen Aspekten im Stadtumbau“ stattgefunden hatte, wurde diese junge Tradition nun mit einer zweiten gemeinsamen Transferwerkstatt fortgesetzt: Sie fand am 15. Juni in Erfurt zum Thema „Stadtumbau in Großsiedlungen“ statt.
Zunächst gaben verschiedene Referate einen Überblick zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden des Stadtumbaus von Großsiedlungen in West und Ost aus Sicht beider Bundestransferstellen, der Städte Erfurt und Bremerhaven, des Landes Thüringen und der Wohnungswirtschaft. Danach folgten intensive Arbeitsgruppendiskussionen zu Fragen von demografischem Wandel und energetischer Sanierung, sozialer Infrastruktur und Nahversorgung sowie zu Bürgermitwirkung, deren Ergebnisse abschließend im Plenum vorgestellt und bewertet wurden. Für Interessierte fand im Anschluss daran eine Busexkursion in die Erfurter Großsiedlung "Roter Berg" statt. Links zur Veranstaltungsdokumentation, zum Programm und ausgewählten Vorträgen finden Sie hier.


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TRANSFERINFORMATIONEN AUS DEM STADTUMBAU OST


Workshopreihe „Profilierung des Programms Stadtumbau Ost ab 2010“
Zwischen Januar und April 2010 kamen 33 Expertinnen und Experten zu drei Workshops unter dem Titel „Profilierung des Programms Stadtumbau Ost ab 2010“ zusammen. Ziel der gemeinsam von BMVBS, BBSR und der Transferstelle organisierten Workshopreihe war es zum einen, die neuen Herausforderungen im Stadtumbau ab 2010 zu diskutieren und Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Instrumente und die weitere Profilierung des Programms zu formulieren. Zum anderen ging es aber auch darum, offene Fragen und weiteren Handlungsbedarf zu benennen. Zum Abschluss der Workshopreihe wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Ergebnispapier verabschiedet, das die teilweise kontroversen Positionen der Experten zusammenfasst. Zugleich liefert es Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms Stadtumbau Ost und seine Einbettung in die kommunale Stadtentwicklungspolitik. Das Ergebnispapier steht hier zum Download bereit.


Anschlussregelung Altschuldenhilfeverordnung (AHGV)
Das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) prüft derzeit die Notwendigkeit einer Anschlussregelung an die bis 2013 laufende AHGV nach dem Altschuldenhilfegesetz (§6a AHG). Danach erhalten Wohnungsunternehmen unter bestimmten Voraussetzungen bei erfolgtem Abriss von Wohnungen eine zusätzliche Entlastung von Altverbindlichkeiten. Als Grundlage für die Entscheidung über eine Anschlussregelung wird ein im Mai 2010 in Auftrag gegebenes Gutachten dienen, das einen dazu im Koalitionsvertrag enthaltenen Prüfauftrag umsetzt. Erste Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2010 erwartet, das vollständige Gutachten wird voraussichtlich im Januar 2011 vorliegen.


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ALLGEMEINE TRANSFERINFORMATIONEN ZUM STADTUMBAU


Kompetenzzentrum Stadtumbau in Hessen
Hiermit wird auf eine Erweiterung des Internetauftritts des Kompetenzzentrums Stadtumbau in Hessen hingewiesen (www.stadtumbau-hessen.de). Das Kompetenzzentrum hat in Zusammenarbeit mit den hessischen Programmkommunen Profile der einzelnen Stadtumbaustandorte in Hessen erstellt. Die Standortprofile bieten neben einem Einblick in die Ausgangslage der Programmkommunen insbesondere eine Übersicht über die Stadtumbaugebiete und die begonnenen und geplanten Projekte der einzelnen Standorte. Auch die Kontaktdaten kommunaler und interkommunaler Ansprechpartner sowie der Stadtumbaumanagements sind aufgeführt. Hier kommen Sie direkt zu den Standortprofilen.


„Rettet das Quartier“ – Arbeitshilfe zu Strategien der kommunalen Arbeitspraxis
Im Rahmen eines Workshops der Innovationsagentur Stadtumbau NRW zum Thema „Schrottimmobilien und unauffindbare Eigentümer im Stadtumbau“ am 27. Mai wurden die Teilnehmer auf eine Publikation aus dem Jahr 2008 aufmerksam: Die Arbeitshilfe “Rettet das Quartier!” widmet sich der Problematik von Wohneigentumsanlagen der 1960er und 1970er Jahre in benachteiligten Stadtquartieren. Auf der Grundlage einer Untersuchung zu Veränderungen in problematischen Wohnungseigentumsanlagen und kommunalen Handlungsansätzen im Umgang damit werden Aussagen zur Perspektive dieser Gebiete getroffen. Abgerundet wird die Publikation von praxisorientierten Vorschlägen für Strategien und Steuerungsinstrumente zur Stabilisierung solcher Wohnungseigentumsanlagen.


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NACHRICHTEN AUS DER KOMMUNALEN PRAXIS


Veranstaltung „Quartiersentwicklung live“ in Bremerhaven am 23. und 24. September
Am 23. und 24 September 2010 findet im Stadtumbau-Gebiet Lehe in Bremerhaven die Tagung „Quartiersentwicklung live: Wie können „benachteiligte“ Quartiere verändert werden?“ statt. Die Tagung ist als bundesweites und sehr praxisnahes Tagungsprojekt angelegt. Die Planungen sehen zunächst eine inhaltliche Einführung vor, ehe der eigentliche Tagungsort verlassen werden soll, um an verschiedenen Orten im Stadtumbau-Gebiet einen Einblick in die Praxis „live vor Ort“ zu bekommen. Am zweiten Tag folgt der Veranstaltungsteil „Bundesweite Beispiele im Dialog“.
Die Integration verschiedener, mit Quartiersentwicklung im weitesten Sinne befassten Akteure aus unterschiedlichen Professionen (Stadtplaner, Sozialplaner, Kommunalpolitiker, Lehrer, Sozialarbeiter, Polizisten, Kulturschaffende u. v. m.) steht dabei im Mittelpunkt. Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Stadtplanungsamtes Bremerhaven.


Energieeffiziente Wohnungssanierungen in Bremerhaven-Wulsdorf
Aspekte des Klimaschutzes und der Klimaanpassung spielen auch im Rahmen des Stadtumbaus eine immer größer werdende Rolle. Beim Umbau des Bremerhavener Stadtumbau- und Soziale-Stadt-Gebietes Wulsdorf, einer großen Wohnsiedlung aus den 1950er und 60er Jahren, ging es dabei nicht allein um die energetische Sanierung der Wohnungsbestände, sondern um die grundsätzliche Erörterung darüber, ob die Bestandssanierung an sich bereits klimafreundlicher ist als der Rückbau der Geschosswohnungsbestände und des Neubaus von Einfamilienhäusern. In der Zusammenfassung eines Vortrages zum Thema „Energieeffizienz und Baukultur“ im Rahmen einer Veranstaltung der Architektenkammer Bremen ist diese Diskussion sowie ein Kurzbericht über die Maßnahmen in Bremerhaven-Wulsdorf nachzulesen.


Klimaschutzkonzept in der interkommunalen Kooperation Nördliches Fichtelgebirge
Auch die neun Mitgliedkommunen des interkommunalen Verbundes „Nördliches Fichtelgebirge“ haben sich darauf verständigt, das Thema Energie im Rahmen des Stadtumbau-Managements vertiefend zu behandeln. Fünf der kooperierenden Gemeinden (Kirchenlamitz, Marktleuthen, Schönwald, Schwarzenbach a. d. Saale und Sparneck) haben sich darüber hinaus zu einem Verbund zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeiten zu lassen. Nähere Informationen und weiterführende Links zum Klimaschutzkonzept finden Sie hier.


Stadtumbau und Infrastruktursysteme in Iserlohn-Gerlingsen
Veränderungen in der Wohnraumnachfrage, in der Bevölkerungsstruktur sowie Einwohnerrückgänge im Zuge des demographischen Wandels führen immer häufiger zu einem Überangebot bzw. einer Unterauslastung von kommunalen Infrastrukturen. Erfahrungswerte zu den Folgekosten der Infrastrukturen liegen allerdings nur in geringem Umfang und in unsystematischer Form vor. Das Stadtumbau-Gebiet Iserlohn-Gerlingsen wurde im Rahmen einer Fallstudie zu dieser Thematik im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBV) untersucht. Die Ergebnisse der Studie sind in Kurzform hier zu finden.


aufGEwertet! : Modernisierungsberatung für die Gelsenkirchener Innenstadt
Im Stadtumbau-Gebiet Gelsenkirchen-City existiert seit Ende 2009 ein zusätzliches Angebot für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden. Ein unabhängiger Sachverständiger berät im Auftrag des Stadtumbaubüros Gelsenkirchen-City private Eigentümer und gibt ihnen Hilfestellungen bei der Entscheidungsfindung in Bezug auf Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an ihren Gebäuden. Dabei geht es sowohl um das Erfordernis und mögliche Arten von Maßnahmen, als auch um die zu erwartenden Kosten und deren Amortisation. Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://stadtumbau.gelsenkirchen.de/ unter „Aktuelles“ oder direkt über diesen Link.

 
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Für Informationen und Rückfragen steht Ihnen die Bundestransferstelle Stadtumbau West gerne zur Verfügung:

Bundestransferstelle Stadtumbau West
FORUM Huebner, Karsten und Partner
Donnerschweer Str. 4
26123 Oldenburg
Tel: 0441-98 0 59 22
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