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Projektdokumentation
(Stand 2007/2008)
Mit der Beauftragung eines Planungsbüros und eines wohnungswirtschaftlichen
Beratungsunternehmens wurden 2003 die konzeptionellen Arbeiten wie auch
die Vorbereitung der investiven Maßnahmen vorangetrieben. Dabei
wurde ein dialog- und beteiligungsorientiertes Verfahren gewählt,
bei dem Arbeitskreise auf Ortsteilebene einbezogen wurden. Mit dem im
Gemeinderat beschlossenen integrierten Entwicklungskonzept
liegt ein Handlungsleitfaden im Hinblick auf den zukünftigen Umbau-
und Entwicklungsprozess in der Marktgemeinde vor. Informationen zur
Erarbeitung des Konzeptes finden Sie in einer Präsentation
des Bürgermeisters anlässlich einer Projektwerkstatt im März
2007. Zudem wurden Rahmenplanungen für drei Impulsprojektbereiche
entwickelt, für die Projekte auf teilräumlicher Ebene benannt
wurden.
Impulsprojektbereiche Schlesier- und Fleischhauerstraße
Die
Abbruchmaßnahmen am Eierhauckweg
25/27, der Fleischhauerstraße 5/7 und der Schlesierstraße
22/24 und 26/28 wurden abgeschlossen. Im Zwischenerwerb hat die Gemeinde
13 Häuser an der Fleischhauerstraße und 20 Häuser an
der Schlesierstraße von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
übernommen und an Private veräußert, die sich verpflichtet
haben, Sanierungsleistungen zu erbringen und die Wohnungen anschließend
selbst zu nutzen. Ein Auswertungspapier zum Zwischenerwerb und der Privatisierung
von Wohnungsbeständen finden Sie hier.
Einen Informationsflyer zum Wohnprojekt finden Sie hier.
Zwei der Häuser wurden an eine öffentlich-private Übergangseinrichtung
("Haus mit Sinn") für psychisch erkrankte Erwachsene
veräußert, die zum Ziel hat die Bewohner wieder sozial, familiär
und/oder beruflich in die Gesellschaft einzugliedern. Zudem sollen Räumlichkeiten
für ein Tagespflegeangebot entstehen.
Nach Ablauf des ExWoSt-Forschungsfeldes strebt die Gemeinde Wildflecken
an, im Bereich der Fleischhauerstraße eine Platzgestaltung vorzunehmen,
an der sich die Anlieger finanziell beteiligen. Auf einer nach Rückbau
entstandenen Fläche an der Schlesierstraße soll zudem ein
Einfamilienhausgebiet entstehen.
Impulsprojektbereich ehemalige Rhönkaserne
Auch
im Hinblick auf den Impulsprojektbereich ehemalige Rhönkaserne
verhandelte die Gemeinde mit dem Bund über die Flächen und
leer stehenden Gebäude. Dadurch konnten Preisnachlässe verhandelt
werden, soweit sich die Gemeinde im Gegenzug zur Finanzierung und Durchführung
von Ordnungsmaßnahmen verpflichtete. So war es möglich eine
Reihe von Maßnahmen umzusetzen: Es erfolgte der Rückbau von
ungeeigneten Gebäuden, auch um Flächen für eine Betriebsverlagerung
bereitstellen zu können und die ehemalige Panzerwärmehalle
wurde in eine kommunale Gewerbehalle umgewandelt, um gewerbliche Unternehmensgründungen
zu unterstützen. Außerdem werden Räumlichkeiten für
soziale Initiativen im Bereich Arbeit und Beschäftigung vorgehalten.
Nähere Informationen zur Gewerbehalle finden Sie hier.
Des Weiteren erfolgten eine Neuordnung der Erschließungs- und
Grundstückverhältnisse sowie eine Beseitigung von verkehrlichen
Gefahrenpunkten. Zudem wurde mit einer öffentlichkeitswirksamen
Qualifizierung und Außendarstellung des Gewerbestandortes begonnen.
Einen Informationsflyer zum Gewerbepark finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Revitalisierung der Rhönkaserne finden
Sie in einer Präsentation
des Bürgermeisters anlässlich eines Fachöffentlichen
Forums in Essen im Juni 2007.
Impulsprojektbereich Rathausplatz
Im
Rahmen eines Bürgerworkshops im Mai 2005 wurde eine Ideensuche
für die Um- bzw. Neugestaltung der Ortsmitte eingeleitet. Im Zuge
eines Dorffestes wurden den Bürgern unter dem Motto "Wilder
Sommer 2005" die Stadtumbau-Vorhaben präsentiert. Die in diesem
Zusammenhang entwickelte Stadtumbau-Ausstellung finden Sie hier.
Das Bürgerworkshop-Verfahren wurde 2006 fortgeführt.
Zur angestrebten Stärkung der Handlungsfelder Einzelhandel, Tourismus
und Infrastruktur wurde eine funktionale und gestalterische Aufwertung
des Rathausplatzes als Zentrum, Kommunikations- und Festplatz vorgenommen.
Einen Informationsflyer zum neuen Rathausplatz finden Sie hier. Weiterhin
wurde die Wiedernutzung des ehemaligen, heute leer stehenden Ratskellers
konzeptionell vorbereitet. Die Gemeinde hat das Gebäude mittlerweile
erworben, um es langfristig wieder in eine dauerhafte gastronomische
Nutzung zu führen. Aufgrund fehlender Interessenten gibt es die
Überlegung das Gebäude zunächst einem Wohlfahrtsverband
zur Zwischennutzung zu überlassen. Nach Ablauf des Forschungsfeldes
werden darüber hinaus Maßnahmen ergriffen, um einen Einzelhandelsmarkt
zentrumsnah anzusiedeln.
Das Übersichtsdokument zum Pilotvorhaben Wildflecken mit Würdigung
der Erkenntnisse im ExWoSt-Forschungsfeld finden Sie hier.
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