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Projektdokumentation
(Stand 2007/2008)
Im Herbst 2003 wurde das integrierte Stadtentwicklungskonzept
fertig gestellt, im Stadtrat behandelt und beschlossen sowie in einer
Bürgerversammlung der Öffentlichkeit präsentiert. Das
Konzept mit seinem räumlichen Leitbild ist die Basis für die
weiteren Konkretisierungsbemühungen, die auch über die Impulsprojekte
hinausgehen. Es beinhaltet eine umfassende Bestandsanalyse sowie räumlich
verortete konzeptionelle Ideen bzw. Handlungsfelder mit Maßnahmevorschlägen.
Zudem werden Szenarien zu Wohnen, Gewerbe und gemischt genutzten Flächen
aufgezeigt. Basierend auf dem Stadtentwicklungskonzept wurde für
den Schwerpunktbereich Selb-Ost ein Stadtteilentwicklungskonzept
(Auszug Entwurf) erarbeitet, in welchem die Maßnahmen für
das Vorhaben weiter konkretisiert und auf kleinem Maßstab dargestellt
sind.
Zwischennutzung ehemalige Rauh & Ploß-Brache
Im
Rahmen des Bürgerideenwettbewerbs zur Zwischennutzung der ehemaligen
Rauh & Ploß-Brache wurden 22 Projektbeiträge eingereicht.
Auf der Basis der prämierten Vorschläge wurde von Fachplanern
ein konkreter Umsetzungsplan für einen Bürgerpark
mit verschiedensten gestalterischen Elementen zum Thema Porzellan (z.B.
Porzellanschachfeld) erarbeitet, der 2004 mit tatkräftiger Unterstützung
durch die Bürger umgesetzt wurde. Die Erfahrungen mit diesem Vorhaben
sind in ein Auswertungspapier zur "Zwischennutzung
im Stadtumbau" eingeflossen.
Aufwertung und Rückbau von Wohnnungen in Selb-Ost
Bereits
seit Herbst 2004 führten Vertreter der Stadt Gespräche mit
vom Rückbau betroffenen Mietern und vermittelten Ersatzwohnraum.
Anfang 2005 wurde mit den Vorbereitungen des Rückbaus begonnen.
Die Abbrucharbeiten
der Wohngebäude Buchwalder Weg 27/29 und Albert-Schweitzer-Str.
2 wurden 2005 beendet, weitere Abbrüche im Wartbergweg konnten
Ende 2006 abgeschlossen werden. Informationen zum Umzugsmanagement finden
Sie hier.
Den konzeptionellen Vorstellungen des Stadtteilentwicklungskonzeptes
für Selb-Ost entsprechend wurden über 100 Wohneinheiten abgerissen
und verbleibende Gebäudebestände modernisiert. Zur Attraktivierung
des Wohnstandortes für Familien entstanden ein Bolz- und ein Kinderspielplatz.
Ein Teil der Rückbaufläche steht als Wohnbauland für
Einfamilienhausbau zur Verfügung, das allerdings bis Ende 2007
noch nicht vermarktet werden konnte. Die Wohnumfeldmaßnahmen werden
im Frühjahr 2008 abgeschlossen sein, wenn die Wohnungsbaugesellschaft
Mietergärten und neue Garagen im direkten Umfeld der modernisierten
Gebäude fertig gestellt hat.
Pflegenetzwerk
Für
die Vorbereitung der Umsetzung des Vorhabens im Stadtteil Vorwerk wurde
eine Studie
in Auftrag gegeben. Auf Grundlage dieser Studie erfolgte der Umbau des
ersten Hauses mit ehemals elf Wohneinheiten. Der Pflegestützpunkt
mit Sozialstation und acht barrierefreien Wohnungen konnte im Mai 2006
fertig gestellt werden. Die Sozialstation mit Tagespflege für Demenzerkrankte
erfreut sich zunehmender Nachfrage auch über das Quartier hinaus.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Wohnungsbaugesellschaft 2006 entschieden,
zwei benachbarte Wohngebäude abzureißen und auf der Rückbaufläche
zwei Neubauten mit jeweils elf barrierefreien Wohnungen zu erstellen.
Das erste dieser beiden Gebäude wurde im Januar 2008 bezugsfertig
und war zu diesem Zeitpunkt bereits voll vermietet. Nähere Informationen
zu wichtigen Aspekten des Wohn- und Dienstleistungsangebotes am Pflegestützpunkt
Selb-Vorwerk finden Sie hier.
Stadteingang West
Ein Teilraumkonzept mit unterschiedlichen Varianten der Umgestaltung
des Stadteingangs West wurde bis Anfang 2007 erarbeitet. Eine Einigung
auf eine der vorgeschlagenen Varianten konnte im Stadtrat der Stadt
Selb bis Ende 2007 nicht erzielt werden. Bauliche Maßnahmen wurden
daher bis zum Ende des Forschungsfeldes am Stadteingang West nicht vorgenommen.
Das Übersichtsdokument zum Pilotvorhaben Selb mit Würdigung
der Erkenntnisse im ExWoSt-Forschungsfeld finden Sie hier
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