|
Die investiven Maßnahmen, die mit Fördermitteln aus ExWoSt-Stadtumbau
West umgesetzt werden, konzentrierten sich auf drei räumliche Schwerpunkte:
Impulsprojektbereich A: Stadtteileingang Hochstraße
Der
Projektbereich liegt am östlichen Ortseingang von Burbach, an einer
viel befahrenen Hauptstraße, die den Stadtteil mit der Innenstadt
Saarbrückens verbindet. Konkret handelt es sich um eine bestehende
geschlossene Wohnbebauung. Die etwa 350 Meter lange Häuserzeile
liegt direkt gegenüber dem in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich
wieder genutzten ehemaligen Burbacher Hüttengelände, den "Saarterrassen".
Dieser Bereich hat damit zwei sehr unterschiedliche Straßenseiten:
Im Süden die architektonisch anspruchsvoll bebauten "Saarterrassen"
und im Norden eine triste Häuserzeile von vier- bis fünfgeschossigen
Gebäuden mit deutlich erkennbaren Wohnungs- und Geschäftsleerständen.
Im ExWoSt-Stadtumbau West wurden zwei ergänzende Strategien verfolgt:
Einerseits sollen den Akteuren - insbesondere den Eigentümern -
Handlungsoptionen aufgezeigt werden, wie die völlig unbefriedigende
städtebauliche Situation unter Nutzungs- und Gestaltungsaspekten
aufgewertet werden kann. Andererseits soll der Stadtteileingang eine
städtebauliche Aufwertung mit verbesserter verkehrlicher Anbindung
des Geschäftszentrums von Burbach erfahren, indem die Verkehrsführung
als Kreisverkehr umgestaltet wird.
Impulsprojektbereich B: Geschäftszentrum Burbach
Die Stabilisierung des Ortszentrums von Burbach setzt einen Attraktivitätsschub
als Einzelhandelsstandort voraus. Die Beseitigung der Hinterhofsituation
an der Umgehungsstraße "Helgenbrunnen" sowie Anpassungen
von Geschäftsgrößen an heutige Bedarfe zielt daher auf
eine verbesserte PKW-Erreichbarkeit und ein attraktiveres Einzelhandelsangebot
im Geschäftszentrum von Burbach ab.
Impulsprojektbereich C: Burbacher Markt
Der
Impulsprojektbereich C betrifft im Kern den Burbacher Markt. Er ist
das soziale Zentrum des Stadtteils. Der Bereich ist im Norden durch
die Bahnlinie Saarbrücken-Völklingen begrenzt. Im Westen grenzt
an den Markt die Blockrandstruktur des alten Wohnstadtteils an. Der
Projektschwerpunkt liegt in der integrierten Aufwertung und Nutzungszuweisung
der Freiflächen in diesem Bereich.
|