Impulsprojekte

(Vorhabenplanung zu Beginn des Forschungsfeldes)

Die investiven Maßnahmen, die mit Fördermitteln aus Stadtumbau West umgesetzt werden, konzentrieren sich auf den Teilrückbau der Wohnanlage "Schillerpark".

Impulsprojekt "Schillerpark: Geordneter Teilrückbau von Wohnungen"
Der Teilrückbau, der hauptsächlich die Hochhäuser betrifft, stellt eine Anpassung der Wohnanlage an die Siedlungsstruktur der Stadt Oer-Erkenschwick und gleichzeitig eine tief greifende Veränderung im Erscheinungsbild der Wohnanlage dar. Vorgesehen ist für die zentralen, vielgeschossigen Gebäudebereiche eine Reduzierung der Geschosszahl auf vier bis fünf Etagen. Der geordnete Teilrückbau erfolgt durch Abtragen einzelner Geschosse einschließlich hieraus erforderlicher Maßnahmen in den Anschlussbereichen. Neben flankierenden Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen tragen zur nachhaltigen Standortaufwertung insbesondere die Penthouseerstellung und die Option für eine qualitativ hochwertige städtebauliche Ergänzung bei.

Seitenansicht SchillerparkImpulsprojekt "Schillerpark: Aufwertung des Wohnumfeldes"

Für die Aufwertung des Wohnumfeldes werden je nach Bedarf multifunktional und gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsmöglichkeiten sowie die Einrichtung von individuellen Treffpunkten für die verschiedenen Bewohnergruppen angestrebt. Ergänzend ist eine Neugestaltung der Außenanlagen unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte vorgesehen.


Impulsprojekt "Schillerpark: Quartiers- und Umsetzungsmanagement"
Das Quartiersmanagement koordiniert die für den Teilrückbau notwendigen Aktivitäten und beteiligt dabei insbesondere auch die Bewohner am Entwicklungsprozess. Ziel ist eine aktive und offensive Informationspolitik, die eine einvernehmliche Durchführung der Gesamtmaßnahme ermöglicht. Durch den Teilrückbau der Wohnanlage sind die Bewohner von 120 Wohnungen betroffen. Für diese Bewohner wurden im Vorfeld der baulichen Maßnahmen einvernehmlich Ersatzwohnungsangebote gesichert, schwerpunktmäßig innerhalb der Wohnanlage. Ziel eines sozialplanerisch orientierten Belegungsmanagements ist die Schaffung einer sozial ausgewogenen Belegungsstruktur durch Bindung vorhandener Mietergruppen sowie Bindung neuer Bewohnergruppen im Zuge einer Neubelegung.