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Essen
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Herausforderungen und
Strategien Die Stadt Essen, geographisches Zentrum der Metropolregion Ruhrgebiet,
als Bürostandort "Schreibtisch des Ruhrgebiets", Sitz
international bedeutender Konzerne, Messe- und Universitätsstadt
mit weltweiter Geltung im Bereich des Gesundheitswesens ist mit rund
580.000 Einwohnern eine der herausragenden Städte des Ruhrgebiets. Zur Eindämmung der Wanderungsverluste hat die Stadt Essen von 2001 bis 2003 ein Wohnungsbauprogramm mit dem Ziel aufgelegt, durch Baulandausweisungen insbesondere im Bereich der Einfamilienhausbebauung Haushalte in ihrer Gründungsphase im Stadtgebiet zu halten. Über das Wohnungsbauprogramm hinaus sind weitere Maßnahmen erforderlich, um mit den skizzierten Entwicklungen eine sinnvolle "Essen-Perspektive 2015+" gestalten zu können. Die langjährige Praxis mit der Aufgabe "Soziale Stadt - Stadtteile
mit besonderem Erneuerungsbedarf" stellt einen Erfahrungshintergrund
dar, der für die Stadtumbau-Prozesse fruchtbar eingesetzt werden
kann. Auch die eingeübte Zusammenarbeit der Kommune mit ansässigen
Wohnungsunternehmen sowie die Kooperation von zehn Unternehmen im Rahmen
des wohnungswirtschaftlichen Aufwertungs- und Anpassungsprojektes "Wohnen
in Essen" erleichtern es der Stadt, Erfolg versprechende Ansätze
zur Bewältigung der Bevölkerungsverluste, Alterungs- und Segregationsprozesse
zu entwickeln. Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes Stadtumbau West erarbeitet Essen
ein Stadtentwicklungskonzept "Essen-Perspektive 2015+". Die
zentrale Frage lautet, mit welchen flächenbezogenen Strategien
in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur die Stadt Essen den
erwarteten Bevölkerungsverlusten, Alterungstendenzen und räumlichen
Segregationsprozessen begegnen kann.
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