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Gelsenkirchen
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Herausforderungen und Strategien (Situationsbeschreibung zu Beginn des Forschungsfeldes) Als Teil des Ballungsraums Rhein-Ruhr und der nördlichen Emscherzone befindet sich die Großstadt Gelsenkirchen mitten im Strukturwandel: vom historisch bedingten ehemaligen Wirtschaftsschwerpunkt "Stahlindustrie" und "Steinkohlebergbau" zum neuen Leitbild der "Solarstadt". Die bereits in den 1960er Jahren begonnenen Prozesse des Strukturwandels spiegeln sich in einem seit dieser Zeit fast kontinuierlichen Bevölkerungsrückgang von damals ca. 400.000 auf heute ca. 273.000 Einwohner und in einer hohen Arbeitslosenquote von derzeit ca. 19% wider. Aktuelle Bevölkerungsprognosen gehen von einem weiteren Bevölkerungsrückgang von bis zu 22.000 Einwohnern bis zum Jahr 2015 aus.
Im Forschungsfeld Stadtumbau West konzentriert die Stadt Gelsenkirchen ihre Aktivitäten auf den Citybereich (Altstadt). In dem ca. 90 Hektar großen Hauptzentrum City - neben Gelsenkirchen-Buer das größte, zum Großteil mit Wohnen durchmischte Hauptversorgungszentrum der Stadt - überlagern sich unterschiedliche Problemfelder. Die städtebaulichen Missstände im Citybereich sind gekennzeichnet durch eine unzureichende städtebauliche Integration und funktionale Probleme des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs, eine verbesserungsbedürftige Aufenthalts- und Erlebnisqualität sowie durch brachliegende und untergenutzte Platzflächen. Vor allem aber die jüngere Entwicklung in den Handlungsfeldern Wohnen und Einzelhandel machen große Teile der City zu einem besonderen räumlichen Schwerpunktbereich innerhalb der städtischen Entwicklungspolitik. Wohnen
Im Rahmen des Stadtumbaus wird es darum gehen, vorhandene Qualitäten zu sichern und die durch die beschriebenen Mängel gekennzeichneten Bereiche der City im Sinne einer ganzheitlichen, integrierten Entwicklungsstrategie unter Einbeziehung der lokalen Akteure zu stabilisieren und aufzuwerten. |
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