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Projektdokumentation (Stand 2007/2008) Die Stadt Bremerhaven hat als erste der Pilotstädte eine stadtweite Leerstandsanalyse auf der Basis von Stromzählerdaten erarbeitet, die einen kleinräumigen Überblick über die Wohnungsleerstände im Stadtgebiet liefern konnte und seit 2003 jährlich aktualisiert wird. Einen Artikel der Nordsee-Zeitung zur Leerstandsanalyse finden Sie hier. Als erfolgreich für die Konkretisierung der Stadtumbau-Erfordernisse wird gewertet, dass in die schrittweise Erarbeitung einer Wohnungsmarktstudie bzw. eines Stadtumbau-Konzeptes die größeren Wohnungsunternehmen durch eine projektbegleitende Arbeitsgruppe integriert wurden. So wurde schon frühzeitig der Aushandlungsprozess zu Rück- und Umbaumaßnahmen zwischen den Wohnungsunternehmen begonnen. Die Prognose (Basisvariante) der Wohnungsmarktstudie ging abzüglich einer Fluktuationsreserve von 3% im Jahr 2015 von einem Wohnungsüberhang von rund 8.000 Wohneinheiten aus. Aus diesem Grund wurden zwischen 2003 und 2007 bereits 1.400 Wohneinheiten zurückgebaut. Folgende Impulsprojekte wurden umgesetzt: Die bauhistorisch bedeutsame Theodor-Storm-Schule wurde nach Aufgabe der Schulnutzung in 2005 zu einem "Haus für Familie und Arbeit" umgenutzt. Mittlerweile haben sich im Gebäude lokal tätige Einrichtungen mit Projekten im arbeitsfördernden, familiär-sozialen und kulturellen Bereich angesiedelt. Des Weiteren sind eine Etage für Existenzgründer, ein Schulungs- und Tagungsraum und ein Restaurant entstanden sowie die Aula zu einem Veranstaltungsort neu hergerichtet worden.
Eine Dokumentation zum konzeptionellen Vorgehen und den unterschiedlichen die Schulen betreffenden Vorhaben der Stadt Bremerhaven finden Sie hier. Die Bedeutung der Anpassung der sozialen Infrastruktur im Quartier
thematisierte Herr Dr. Henning Budelmann, Leiter des Stadtplanungsamtes
der Stadt Bremerhaven, anlässlich eines Fachöffentlichen Forums
in Essen im Juni 2007. Seine Präsentation finden Sie hier. Grünhöfe
Die Stadt Bremerhaven hat ein Auswertungspapier erstellt, in dem dargestellt
wird, wie von Bebauung frei geräumte Flächen in den Stadtteilen
Wulsdorf, Grünhöfe und Leherheide als Bauland für Eigenheimbau
nachgenutzt werden. Das Papier finden Sie hier. Mit Hilfe des Strukturfonds wurde zunächst ein Gebäude in Innenstadtlage abgerissen. Eine Nachnutzung der frei gewordenen Fläche erfolgte durch die Erweiterung einer Kindertagesstätte. Darüber hinaus wurden zwei Wohnhäuser in Geestemünde-Süd abgerissen, um eine städtebaulich beengte Bebauungssituation zu verbessern. Zudem konnte ein unter Zwangsverwaltung stehender Wohngebäudekomplex rückgebaut werden. Als Nachnutzung ist ein Einkaufsmarkt vorgesehen. Einen Überblick über die Ziele, Strategien und Maßnahmen
im Stadtumbau gaben Gudrun Heckemeier und Norbert Friedrich anlässlich
einer Projektwerkstatt in Bremerhaven im September 2007. Die Präsentation
finden Sie hier. Das Übersichtsdokument zum Pilotvorhaben Bremerhaven mit Würdigung
der Erkenntnisse im ExWoSt-Forschungsfeld finden Sie hier. |
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