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Projektdokumentation (Stand 2007/2008) Die Bestandsaufnahme zum Stadtentwicklungskonzept Albstadt, die eine Wohnungsleerstands-, Baulücken- und Gewerbebrachenerfassung beinhaltete, wurde 2004 abgeschlossen. Mittels einer stromzählergestützten Leerstandsanalyse konnte eine flächendeckende Erfassung der Wohnraumleerstände in den Stadtteilen des Talgangs und deren räumliche Verteilung aufgezeigt und somit eine Grundlage für die Identifizierung von Problemgebieten mit Stadtumbau-Bedarf geschaffen werden. Gleichzeitig wurden die Leerstände in Albstadt quantifiziert, um deren Ausmaß mit den Leerstandsquoten anderer Städte vergleichen zu können. Von Bedeutung ist dabei lediglich der über einen längeren Zeitraum leer stehende Wohnraum. Mittels des Aufbaus eines Brachflächen-
und Baulückenkatasters wurde eine flächendeckende Erfassung
des Bauflächenpotenzials
und der Gewerbebrachen in den Stadtteilen des Talgangs vorgenommen,
die die Grundlage für Überlegungen hinsichtlich der zukünftigen
Nutzung dieser Flächen im Rahmen des Stadtumbaus bildet. Die Erfahrungen
der Stadt Albstadt mit dem Aufbau und der Pflege eines Brachflächen-
und Baulückenkatasters werden in einem Auswertungspapier dokumentiert.
Im Juni 2004 wurden die ersten beiden Impulsprojekte als förmlich
festgelegte Sanierungsgebiete beschlossen. Reaktivierung der Gewerbebrache Riedstraße Die Abbrucharbeiten des Gebäudes Rehfuß & Stocker und weiterer Lagerhallen, Schuppen und Garagen wurden 2006 abgeschlossen. Nach der spektakulären Sprengung des 40 m hohen Kamins im Februar 2006 waren im Anschluss noch weitere Recyclingarbeiten sowie sonstige Arbeiten am Gelände nötig, um flexibel einteil- und vermarktbare Gewerbeflächen zu schaffen. Des Weiteren wurden eine Firma und eine Straße zur Arrondierung und besseren Nutzbarmachung des Areals verlagert bzw. verschoben sowie insgesamt eine Aufwertung der Straßen- und Freiräume vorgenommen. Durch die Neuordnung der Flächen sind ca. 2,2 ha neues Gewerbegebiet entstanden, das seit Mitte 2007 vollständig vermarktet ist. Mit den erfolgten Maßnahmen konnten einem wichtigen Arbeitgeber vor Ort Erweiterungs- und Entwicklungspotenziale angeboten und auch ein externer Investor angezogen werden, der neue Arbeitsplätze in Albstadt schafft.
Die Suche nach einem Einzelhändler für ein leer stehendes Ladenlokal scheiterte letztendlich daran, dass die Räumlichkeiten umfassend durch den Eigentümer hätten modernisiert werden müssen. Auch mit hohen Aufwendungen wäre es allerdings wohl nicht gelungen, den Anforderungen von Lebensmittelanbietern an Größe und Ausstattung zu entsprechen. Die neuen (städtebaulichen) Qualitäten des Quartiers verdeutlichte
Herr Bürgermeister Mänder während eines Fachöffentlichen
Forums in Essen im Juni 2007. Seine Präsentation finden Sie hier.
Anfang 2007 wurde ein weiteres Impulsprojekt als förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet beschlossen: Reaktivierung der Gewerbebrache "Schlachthof" Für das letzte Impulsprojekt wurde eine Erweiterung des Sanierungsgebietes
"Gewerbebrache Riedstraße" (s.o.) vorgenommen: "Rehfuß & Stocker", Innenstadt Wie in vielen anderen Pilotkommunen auch, wurde in Albstadt die Mobilisierung
von weiteren Investitionen in den städtischen Gebäudebestand
v.a. durch zersplitterte Eigentümerstrukturen erschwert. Vor diesem
Hintergrund wurde die westliche Innenstadt Ebingens als Fallstudie im
Sondergutachten "Private
Eigentümer im Stadtumbau" ausgewählt und näher
betrachtet. Prozess-Fortschritte des Stadtumbau West-Vorhabens in Albstadt wurden
auf der Website www.albstadt.de/Stadtumbau dokumentiert. Das Übersichtsdokument zum Pilotvorhaben Albstadt mit Würdigung
der Erkenntnisse im ExWoSt-Forschungsfeld finden Sie hier.
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