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Stadtumbau West - aktuell In "Stadtumbau West - aktuell" berichtet die Forschungsagentur drei- bis viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West.
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| NACHRICHTEN AUS DEM BUNDESMINISTERIUM Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen 2006 wurden die in der mittelfristigen
Finanzplanung vorgesehenen Bundesfinanzhilfen erhöht. Für
das Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West sollen neben
den bereits vorgesehenen 40 Mio. EUR zusätzlich 16 Mio. EUR vorrangig
für Maßnahmen mit Schwerpunkt auf Konversionsvorhaben bereitgestellt
werden. Die Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung
2006 finden Sie auf der Seite des BMVBS: ------------------------------------------------------------- NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG Veranstaltungen Fachöffentliches Forum Kassel Veröffentlichungen Sachstandsbericht im Forschungsfeld
NACHRICHTEN AUS DEN PILOTSTÄDTEN Zurückgehende Schülerzahlen in Bremerhaven führten im
Jahr 2005 zur Schließung der Deichschule und der Theodor-Storm-Schule.
Das Schulgelände der Theodor-Storm-Schule wird zu einem "Haus
für Familie und Arbeit" umgenutzt. Auf dem Gelände der
aufgelassenen Deichschule wird durch Abbruch und Umnutzung eine öffentlich
nutzbare Sport- und Freizeitfläche entstehen. Nähere Informationen
zum Projekt Deichschule finden Sie hier.
Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit der Zusammenlegung der
getrennten Schulstandorte Zwingli-Schule I und II durch Sanierung und
teilweisen Neubau des einen Standortes und Stilllegung des anderen Standortes.
Nähere Informationen finden Sie hier. Für eine Großstadtverwaltung wie Essen mit mehr als 10.000
Beschäftigten ist es eine besondere Herausforderung, einen Stadtumbau-Prozess,
der alle Geschäftsbereiche der Verwaltung integriert, zu initiieren.
Vor dem Hintergrund dieser aufwändigen Koordinierungsaufgabe wurde
ein Erarbeitungsverfahren für den Stadtentwicklungsprozess "Essen-Perspektive
2015+" gewählt, bei dem ein moderierendes Unternehmen die
Prozesssteuerung der verwaltungsinternen Abstimmung übernommen
hat. Der Ergebnisbericht zum Stadtentwicklungsprozess stellt eine abgestimmte
Diskussionsgrundlage und Richtschnur für die Weiterführung
des Prozesses dar. Den Abschlussbericht "Stadtentwicklungsprozess
Essen Perspektive 2015+" finden Sie hier. Im Stadtumbau-Prozess in Hamburg-Wilhelmsburg sind die Verbesserung
der Freiraumbezüge, eine Verknüpfung des städtebaulichen
Umfeldes mit den Wasserläufen und eine verbesserte Erlebbarkeit
der Wasserkanten seit längerem in der öffentlichen Diskussion.
Im Impulsthema "Wege" soll ein zusammenhängendes Wegenetz
initiiert werden, das die Barrieren der Gewerbegebiete und der Verkehrstrassen
überwindet und eine Ost-West-Verbindung vom Reiherstieg bis zum
Wilhelmsburger Zentrum ermöglicht. Am Rande der Wegeverbindungen
sollen Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Planungen
zum ca. 1,8 km langen Veringkanal sehen eine durchgängige Neugestaltung
der Flächen am Ostufer vor. Der 1. Bauabschnitt - der Bau des in
der Nacht beleuchteten Steges und die Umgestaltung des Sanitasparks
am nördlichen Kanalende - wurde am 15. Juli 2006 im Rahmen eines
großen Stadtteilfestes "Auf zu neuen Ufern" der Öffentlichkeit
übergeben. Nähere Informationen zum Vorhaben finden Sie hier. Die in der Innenstadt von Pirmasens brachliegende Produktionsstätte
der ehemaligen Firma Rheinberger ist eines der bedeutendsten Symbole
der Schuhstadt Pirmasens. Die Instandsetzung des Gebäudes als Voraussetzung
für das Engagement privater Investoren sowie die Umsetzung eines
tragfähigen Nutzungskonzeptes soll nicht nur eine innerstädtische
Achse beleben, sondern auch als Symbol für einen erfolgreichen
Wandel dienen. Durch einen Projektentwickler ist ein Nachnutzungskonzept
für den Rheinbergerkomplex erarbeitet worden. Darüber hinaus
konnte im Zuge einer europaweiten Ausschreibung ein Investor gefunden
werden, mit dem die Stadt Anfang 2006 eine Projektgesellschaft gegründet
hat. Als so genanntes "Ankerprojekt" ist die Einrichtung eines
Science-Centers "Exploratorium im Rheinberger" vorgesehen.
Ein weiterer Baustein wird die Einrichtung eines medizinischen Zentrums
sein. Nähere Informationen und Presseartikel zum Vorhaben finden
Sie hier. Bei dem Stadtumbau-Vorhaben im Zweckverband Schwalm-Eder-West kommt
den Abstimmungsprozessen zwischen den fünf Gemeinden besondere
Bedeutung zu. Die gute interkommunale Zusammenarbeit mündete bereits
im November 2004 u.a. in die Organisation einer Veranstaltung zum demographischen
Wandel, die in enger Kooperation mit dem hessischen Wirtschaftsministerium
ausgerichtet wurde. 2006 wird nun eine Veranstaltung zum Thema "Kommunale
Infrastruktur" durchgeführt. Den Einladungsflyer finden Sie
hier. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Alterung wird in Selb ein erhöhter
Bedarf an Dienstleistungen und Wohnangeboten für ältere Menschen
gesehen. Im Rahmen des Impulsprojektes Pflegenetzwerk wird ein gesamtstädtisches
Netzwerk für Gesundheit und Pflege initiiert, das innovative ambulante
und stationäre Betreuungs- und Pflegeangebote miteinander verknüpft.
Mittlerweile erfolgte der Umbau des ersten Hauses mit elf Wohneinheiten.
Die Fertigstellung als Pflegestützpunkt mit Sozialstation und acht
barrierefreien Wohnungen ist im Sommer 2006 erfolgt. Im September fand
ein Tag der offenen Tür statt zu dem sich zahlreiche Besucher einfanden.
Nähere Informationen zum Vorhaben finden Sie hier. Unter der Themenstellung "Geschäftsstandort Innenstadt"
sieht die Stadt Völklingen verschiedene räumlich begrenzte
Um- bzw. Rückbaumaßnahmen innerstädtischer Geschäfts-
und Dienstleistungsgebäude auf der Grundlage entsprechender Gebäude-Sanierungskonzepte
vor. Für den Umgang mit dem ehemaligen Möbelhaus Storch wurden
seitens der Stadt verschiedene Varianten untersucht. Die Stadt Völklingen
hat sich nach intensiven Abwägungen für die Variante Rückbau
und Neugestaltung der Fläche entschieden. In einem Zwangsversteigerungsverfahren
wurde das ehemalige Möbelhaus im Oktober 2004 von der Stadt erworben.
Der Erwerb des Gebäudes war Voraussetzung für den im Frühjahr
2006 erfolgten Rückbau, eine Zwischennutzung als Strandfläche
sowie die für Herbst 2006 geplante Neugestaltung der Fläche.
Nähere Informationen zum Vorhaben finden Sie hier. Wilhelmshaven steht vor der Herausforderung, Haushalten mit Kindern
attraktive Lebens- und Wohnbedingungen zu bieten, um eine Alternative
zur Abwanderung in das stadtnahe Umland zu schaffen. Im Jahr 2006 sind
in diesem Zusammenhang im Impulsprojekt "Familienfreundliches Wohnen"
zehn Wohnungen entstanden, die den Anforderungen unterschiedlicher Haushaltsformen
mit Kindern gerecht werden. Nähere Informationen zum Projekt finden
Sie hier. In der letzten Newsletterausgabe ("Stadtumbau West - aktuell"
2/2006) haben wir von den Bemühungen der Gemeinde Wildflecken berichtet,
Wohnungsbestände aus dem Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
mit Hilfe eines Zwischenerwerbes der Kommune zu privatisieren. Die Gemeinde
hat am 28.12.2005 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
insgesamt zwölf Häuser mit 49 Wohnungen erworben und bis zum
30.09.06 neun Häuser mit 37 Wohnungen an Private weiterverkauft.
Die Besonderheit dieses Zwischenerwerbes liegt darin, dass die Wohnungen
an Interessenten veräußert werden, die sich verpflichten
Sanierungsleistungen zu erbringen und die Wohnungen anschließend
selbst zu nutzen. Mehr zu den Verpflichtungen hier.
Forschungsagentur Stadtumbau West |