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Stadtumbau West - aktuell In "Stadtumbau West - aktuell" berichtet die Forschungsagentur drei- bis viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West.
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NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG Ergebnisse zur Projektwerkstatt Schwalm-Eder-West ------------------------------------------------------------- Sondergutachten zu privaten Einzeleigentümern im Stadtumbau ------------------------------------------------------------- Auftaktveranstaltung im Forschungsfeld "Stadtquartiere im Umbruch" ------------------------------------------------------------- NACHRICHTEN AUS DEN PILOTSTÄDTEN In der Pilotstadt Albstadt stellt die Beteiligung der Bewohner einen
zentralen Bestandteil im Rahmen der Sanierung des Wohnquartiers Stiegel-Nord
dar. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen formellen Beteiligungsverfahren
(z.B. im Zuge der Bebauungsplanänderung) bietet die Stadt den Bewohnern
weitere informelle Beteiligungsmöglichkeiten. Für die Wiederherstellung
bzw. Erneuerung zweier Spielplätze haben Kinder und Jugendliche
im Rahmen von Workshops getrennt nach Altersgruppen Vorschläge
für die Gestaltung erarbeitet. Vorgesehen ist sowohl einen Spielplatz
für jüngere als auch einen für ältere Kinder und
Jugendliche einzurichten. Weitere Informationen zum Vorhaben finden
Sie hier. Für eine Großstadtverwaltung wie die der Pilotstadt Essen
ist es eine besondere Herausforderung, einen Stadtumbau-Prozess, der
alle Geschäftsbereiche der Verwaltung integriert, zu initiieren.
Vor dem Hintergrund dieser aufwändigen Koordinierungsaufgabe wurde
ein Erarbeitungsverfahren für den Stadtentwicklungsprozess "Essen-Perspektive
2015+" gewählt, bei dem ein moderierendes Unternehmen die
Prozesssteuerung der verwaltungsinternen Abstimmung übernimmt.
Im Januar 2005 fand die Auftaktveranstaltung im Lenkungskreis, der aus
den Geschäftsbereichsvorständen zusammengesetzt ist, statt.
Sieben fachbezogene Arbeitsgruppen wurden gebildet, die unter Moderation
des beauftragten Büros zwischen Januar und Dezember 2005 ihre inhaltliche
Arbeit vollzogen. Nähere Informationen zum Stadtumbau-Prozess in
Essen finden Sie hier. Neben der zukunftsorientierten Entwicklung der City zu einem urbanen
Wohnstandort stehen in Gelsenkirchen die Stärkung als Einzelhandels-
und Dienstleistungsstandort sowie die Anpassung und der Umbau von städtischer
Infrastruktur im Mittelpunkt der Handlungsorientierung und damit auch
der Impulsprojekte. Im Rahmen der konzeptionellen Überlegungen
für den Standort Innenstadt ist ein Handlungskonzept erarbeitet
worden, welches die Bereiche Quartiersbildung Hauptstraße und
Zwischennutzungen für leer stehende Ladenlokale beleuchtet. Das
Handlungskonzept finden Sie hier. Auf Grundlage der bereits im letzten Newsletter bereitgestellten Wohnstudie
der Pilotstadt Pirmasens konnte ein neues Impulsprojekt initiiert werden.
Unter dem Titel "Wohnen für Generationen" soll im Zuge
des Rückbaus veralteter Bausubstanz und dem Neubau neuer Wohnformen
ein generationsübergreifendes Wohnangebot geschaffen werden, welches
ein gemeinsames Wohnen zwischen Jung und Alt, gleichzeitig aber auch
individuelles Wohnen mit hoher Lebens- und Wohnqualität ermöglicht.
Einen Informationsflyer zum Vorhaben finden Sie hier. Das so genannte Seeviertel in Salzgitter befindet sich in einer exponierten
Lage zwischen der Innenstadt und dem Naherholungsgebiet Salzgittersee.
Die städtebauliche Situation des Quartiers, das in den 1960er und
70er Jahren entstanden ist, wird durch drei- bis achtgeschossige Bauten
geprägt, die zum Teil erhebliche Leerstände sowie eine veraltete
Infrastruktur aufweisen. Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes erfolgt
neben dem Rückbau von zwei achtgeschossigen Gebäuden mit je
48 Wohnungen der Umbau und die Umnutzung eines im Quartier gelegenen
Einkaufzentrums, das aufgrund seines unwirtschaftlichen Zuschnitts keine
Bedeutung für die Nahversorgung mehr hat. Mit dem Rückbau
wurde im November 2005 begonnen. Nähere Informationen zum Vorhaben
finden Sie hier. Im Rahmen des Impulsprojektes Pflegenetzwerk in der Pilotstadt Selb
soll ein gesamtstädtisches Netzwerk für Gesundheit und Pflege
initiiert werden, das innovative ambulante und stationäre Betreuungs-
und Pflegeangebote miteinander verknüpft. Die Umnutzung leer stehender
Gebäude ist wichtiger Bestandteil dieses strategischen Ansatzes.
Als erster Schritt wurde der Umbau eines ersten Hauses mit elf Wohneinheiten
im Stadtteil Vorwerk begonnen, welches in Kürze bezugsfertig hergerichtet
sein soll. Das Angebot für Mieter beinhaltet barrierefreies Wohnen,
zu dem wahlweise Leistungen des Bayerischen Roten Kreuzes gebucht werden
können. Nähere Informationen zum Umbau finden Sie hier. Unter der Themenstellung "Geschäftsstandort Innenstadt"
sieht die Pilotstadt Völklingen verschiedene räumlich begrenzte
Um- bzw. Rückbaumaßnahmen innerstädtischer Geschäfts-
und Dienstleistungsgebäude auf der Grundlage entsprechender Gebäude-Sanierungskonzepte
vor. Im Zuge der Vorbereitungen des Abrisses der Großimmobilie
Möbelhaus Storch, der Anfang 2006 erfolgen soll, wurde die Bevölkerung
im Rahmen eines so genannten Bürgercafes in die Planungen eingebunden.
Das Bürgercafe ist eine spezielle Methode der Bürgerbeteiligung,
in welcher Bürger in verschiedenen kleinen Gruppen eine konkrete
Fragestellung diskutieren. Informationen zur Methode und zur Veranstaltung
finden Sie hier. ---------------------------------------------------------------------------------------------
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