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In "Stadtumbau West - aktuell" berichtet die Forschungsagentur
drei- bis viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen im
ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West.
NACHRICHTEN AUS DEM BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU- UND
WOHNUNGSWESEN
Programmstädte im Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau
West" 2004
Der Bund hat noch im Jahr 2004 Bundesfinanzhilfen für den Stadtumbau
in den alten Ländern in Höhe von insgesamt 40 Mio. Euro bereitgestellt.
Die Bundesländer haben daher bis Ende letzten Jahres eine Auswahl
der Vorhaben vorgenommen, die durch das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau
West" in ihren jeweiligen Ländern gefördert werden sollen.
Erste Informationen zu den ausgewählten Stadtumbau-Vorhaben finden
Sie, so sie bereits durch die Länder veröffentlicht wurden,
hier: Baden-Württemberg,
Bayern,
Nordrhein-Westfalen.
Im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West konzentriert sich die wissenschaftliche
Begleitung weiterhin auf die 16 Pilotstädte. Deren Erfahrungen
werden schrittweise so aufbereitet, dass sie von westdeutschen Städten,
die über die Länder Aufnahme in das Programm gefunden haben
und finden, bei der Entwicklung von Strategien, Konzepten und Maßnahmen
eingesetzt werden können.
Leitfaden zum Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau
West"
Eine Arbeitsgruppe der Bund-Länder-Kommission Städtebauförderung
erarbeitet derzeit einen Leitfaden als Arbeitshilfe für das Städtebauförderungsprogramm
"Stadtumbau West" - vergleichbar mit dem Leitfaden für
das Programm "Die Soziale Stadt". Thematisiert werden die
Entwicklungsprozesse und Aufgaben bei denen Städte Hilfestellung
durch das Stadtumbau-Programm erhalten sollen. Zudem werden Hinweise
zum Verfahren aufgezeigt. Der Entwurf des Leitfadens soll in den kommenden
Wochen fertig gestellt und den zuständigen Gremien der Bauministerkonferenz
vorgelegt werden. Sobald die Freigabe erfolgt ist, werden wir unter
www.stadtumbauwest.de in der Rubrik "Aktuelles" einen Hinweis
darauf geben.
NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG
Projektwerkstatt Saarbrücken-Burbach
Die vierte Projektwerkstatt im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes hat
am 11. und 12. November 2004 im "Stahlarbeiterstadtteil" Saarbrücken-Burbach
im Kreise der Aktiven aus Verwaltung, Politik, Wohnungswirtschaft und
Planerschaft der Pilotstädte sowie mit Landes- und Bundesvertretern
stattgefunden. Thematischer Schwerpunkt war "Konzepte im Stadtumbau".
Eine zusammenfassende Darstellung der Veranstaltungsergebnisse finden
Sie hier.
Veranstaltungen 2005
Nachdem das zweite Fachöffentliche Forum zum Stadtumbau West in
Gelsenkirchen im letzten Jahr Anregungen aus dem Vergleich mit Ansätzen
im Stadtumbau Ost ziehen konnte, ist geplant beim dritten Fachöffentlichen
Forum den einen oder anderen Stadtumbau-Aspekt aus europäischen
Vergleichsstädten in die Fachdiskussion einzubringen. Das Forum
wird voraussichtlich am 15. und 16. September 2005 in der Pilotstadt
Völklingen in der beeindruckenden Kulisse der Gebläsehalle
des Weltkulturerbes Völklinger Hütte stattfinden. Das Programm
sowie Anmeldehinweise werden wir Ihnen über den nächsten Newsletter
"Stadtumbau West - aktuell" bekannt geben.
Veröffentlichungen 2005
Im Mittelpunkt der Auswertungsarbeit der Forschungsagentur standen in
2004 u.a. "Konzepte im Stadtumbau". Diese Schwerpunksetzung
erfolgt vor dem Hintergrund, dass erste Entwicklungskonzepte in den
Pilotstädten fertig gestellt wurden oder im Entwurf vorliegen und
damit der Erfahrungstransfer befördert werden kann. Darüber
hinaus hat die BauGB-Novellierung durch das Europarechtsanpassungsgesetz
Bau (EAG Bau) mit der Möglichkeit der Festlegung so genannter Stadtumbau-Gebiete
auf der Basis städtebaulicher Entwicklungskonzepte (§ 171b)
die Bedeutung der Thematik gestärkt. Der Start des Stadtumbau West-Förderprogramms
im Jahr 2004 verschafft der Fragestellung weitere Aktualität, weil
zukünftige Programmstädte bei frühzeitiger Auswertung
der Schlussfolgerungen von den Erfahrungen der Pilotstädte im ExWoSt-Forschungsfeld
Stadtumbau West lernen können. Eine zwölfseitige Dokumentation
zum Themenschwerpunkt "Konzepte im Stadtumbau" finden Sie
hier.
In allen Pilotstädten des Forschungsfeldes werden zumindest Teilaspekte
des Wohnungsmarktes analysiert. Eine Einschätzung des aktuellen
Wohnungsleerstandes spielt dabei eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund
haben die Städte, Albstadt, Bremerhaven, Oer-Erkenschwick, Pirmasens,
Saarbrücken und Wilhelmshaven die "Stromzählergestützte
Leerstandsanalyse" als ergänzende Erhebungsmethode erprobt.
Die vorliegenden Erfahrungen hat die Forschungsagentur ausgewertet und
in einer Dokumentation zusammengestellt, die Sie hier
finden.
Zwischennutzung und neue Freiflächen - Städtische Lebensräume
der Zukunft
Mit diesem Titel ist eine Broschüre beim Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung erschienen. Es werden vielfältige und verallgemeinerbare
Beispiele der Umnutzung zurückgebauter Wohn- und Infrastrukturflächen
zu Freiflächen und sonstigen temporären Nachnutzungen dokumentiert.
Wegen des Engagements der Beteiligten können die vorgestellten
Beispiele als Pionier- oder Pilotprojekte angesehen werden. Die Dokumentation
liefert Anregungen und Empfehlungen für eine erlebbare Verbesserung
der Wohn- und Lebenssituation in den durch Schrumpfung betroffenen Städten
und Stadtquartieren. Es wird eine praxiserprobte Handreichung zur Nachahmung
für alle interessierten Städte und Gemeinden angeboten. Die
Broschüre kann kostenlos beim BBR bei Silvia
Becker angefordert werden. Einzelne Inhalte finden Sie auch hier.
NACHRICHTEN AUS DEN PILOTSTÄDTEN
In der Pilotstadt Bremen hat die OTG Osterholz-Tenever-Grundstücksgesellschaft
mbH & Co. KG eine Computer-Animation zum Stadtumbau-Vorhaben Osterholz-Tenever
erstellt, die die Planungen visualisiert. Diese finden Sie auf der Website
http://www.otgrund.de.
Angesichts gesamtstädtischer Umstrukturierungsprozesse des Hafens
bieten sich im Pilotstadtteil Hamburg-Wilhelmsburg Nutzungsoptionen
für ausgewählte Gewerbeansiedlungen. Um Zeichen für einen
solchen Nutzungswandel zu setzen, wurde der Umbau eines markanten Altindustriegebäudes
- des ehemaligen Palminwerkes - mit Mitteln aus dem ExWoSt-Forschungsfeld
Stadtumbau West gefördert. In dem baukulturell bedeutsamen Turmbau
befinden sich nach dem Umbau neun Gewerbeateliers, die vorrangig an
Künstler und Existenzgründer vermietet werden. Nähere
Informationen zum Vorhaben finden Sie hier.
Nach der internationalen Entwurfswerkstatt "Sprung über die
Elbe" im Jahre 2003, die erste Konzepte für die Überwindung
der Insellage Wilhelmsburgs und die Einleitung eines Imagewandels hervorbrachte,
ist Wilhelmsburg 2005 wieder Schauplatz für Wettbewerbsbeiträge.
Diesmal steht in Wilhelmsburg der so genannte "Reiherstieg"
durch die Teilnahme Hamburgs an "Europan", dem größten
europäischen Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur,
im Mittelpunkt. Das Thema des diesjährigen Europan-Wettbewerbs
lautet:
"European Urbanity - Strategien und Lösungen für die
Zukunft der europäischen Stadt". Nähere Informationen
zum Wettbewerb finden Sie in der Rubrik Europan News hier.
Die Beschreibung für den Hamburgischen Wettbewerbsbeitrag finden
Sie hier.
In der Pilotstadt Lübeck wird am 21. Januar 2005 ab14.00 der Abriss
des Wohnhochhauses Pinassenweg mit einer "Abschiedsveranstaltung"
öffentlich initiiert. Nach einigen Redebeiträgen ist bei einbrechender
Dunkelheit ein Feuerwerk bzw. eine Illumination geplant, welche den
Abriss mit der so genannten Abrisszange einleiten. Interessierte sind
herzlich willkommen. Auskunft hierzu erteilt Matthias
Rasch. Weitere
Auskünfte zum Stadtumbau-Vorhaben in Lübeck gibt Christiane
Schlonski von der Stadtverwaltung Lübeck. Weiterhin hat das
Fernsehmagazin "Spiegel TV" einen Filmbeitrag zum Impulsprojekt
Pinassenweg gedreht. Ausstrahlungstermin ist voraussichtlich der 28.
Februar 2005 um ca. 22.45 Uhr beim Sender SAT1.
In der Pilotstadt Saarbrücken wurde das Integrierte Handlungskonzept
Saarbrücken-Burbach im November 2004 vom Stadtrat beschlossen.
Inhaltliche Schwerpunkte des Konzeptes bilden dabei die vier Handlungsfelder
Ortskernentwicklung, Wohnen, lokaler Arbeitsmarkt und Bildung. Das Konzept
finden Sie hier.
Die Pilotkommunen von Schwalm-Eder-West, einem interkommunalen Verbund
im ländlichen Raum Nordhessens, haben ihre Stadtumbau-Vorhaben
im Rahmen einer mit über 170 Teilnehmern gut besuchten Tagung am
18. November 2004 vorgestellt. Die Tagung mit Titel "Demographischer
Wandel und die Auswirkungen auf kleine Kommunen" bildete gleichzeitig
den Start des Städtebauförderungsprogramms "Stadtumbau
West" in Hessen. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden
Sie hier.
In der Pilotkommune Wildflecken, die als kleine Gemeinde im ländlichen
Raum die Folgen des Abzugs von 8.000 amerikanischen Soldaten zu bewältigen
hat, ist im November 2004 der erste Abriss eines Wohngebäudes erfolgt.
Eine Kurzbeschreibung der Maßnahme sowie dokumentierende Fotos
finden Sie hier.
In der Pilotstadt Wilhelmshaven wurde im Oktober der zweite Newsletter
des Stadtumbau-Vorhabens herausgegeben, der u.a. über den Stand
der Arbeit in sieben thematischen Arbeitsgruppen berichtet. Den Newsletter
finden Sie hier.
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Für Informationen und Rückfragen steht Ihnen die Forschungsagentur
Stadtumbau West gerne zur Verfügung:
Forschungsagentur Stadtumbau West
FORUM GmbH
Donnerschweer Str. 4
26123 Oldenburg
Tel: 0441-98 0 59 22
info@forum-oldenburg.de
http://www.stadtumbauwest.de


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