Mit dem Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)
fördert der Bund in Form von wissenschaftlich begleiteten Modellvorhaben
innovative Planungen und Maßnahmen in wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen
Forschungsfeldern. Das BBR betreut dieses Programm und veröffentlicht regelmäßig
die Ergebnisse aus den Forschungsfeldern und Modellvorhaben (unter www.bbr.bund.de
und unter www.werkstatt-stadt.de).
Zwischen 2002 und 2007 haben 16
Pilotstädte im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes Stadtumbau West erste
Erfahrungen mit dem Stadtumbau in Westdeutschland gesammelt. Die Auswertungen
dieser Erfahrungen sind auf diesen Seiten umfangreich dokumentiert.
Zentrale Akteure im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West waren das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), die Forschungsagentur Stadtumbau West und die 16 Pilotstädte.
Das BBR hat das ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West im Auftrag des BMVBS durchgeführt.
Bei der Begleitung und Auswertung des Forschungsfeldes wurde das BBR unterstützt
durch die Forschungsagentur Stadtumbau West, die FORUM GmbH, Oldenburg. Aufgaben
der Forschungsagentur waren dabei:
In 16 Pilotstädten wurden vom Bund und von den Ländern geförderte
Maßnahmen durchgeführt, davon wurden in 15 Städten konzeptionelle
und investive Kosten mit übernommen, in Essen die der Erarbeitung eines
Stadtentwicklungskonzeptes.
Die Förderung der Pilotprojekte durch Bundesmittel diente dem Ziel, Hinweise
für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Instrumentariums zu
liefern. Grundlage für die Entwicklung solcher Hinweise ist die Auswertung
der städtebaulichen Praxis in den ausgewählten Pilotstädten.
Die Erfahrungen wurden durch die Pilotstädte dokumentiert und durch die
Begleitforschung für die wissenschaftliche Politikberatung ausgewertet
sowie vor Formulierung von Hinweisen an den Bundesgesetzgeber zur Diskussion
gestellt. Zudem wirkten die Pilotstädte intensiv an dem fachlichen Erfahrungsaustausch
anlässlich der Werkstätten und Foren mit.