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Stadtumbau West - aktuell
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| NACHRICHTEN AUS DEM BUNDESMINISTERIUM IIm Rahmen der Haushaltsverhandlungen 2006 wurden die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehenen Bundesfinanzhilfen erhöht. Für das Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West sollen neben den bereits vorgesehenen 40 Mio. EUR zusätzlich 16 Mio. EUR vorrangig für Maßnahmen mit Schwerpunkt auf militärische Konversionsvorhaben bereitgestellt werden. ------------------------------------------------------------- NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG Veranstaltungen Ergebnisse der Projektwerkstatt Fachöffentliches Forum Kassel Veröffentlichungen Neue Stadtumbau West Broschüre Artikel "Der Osten im Westen?" Statusbericht "Stadtumbau Ost - Stand und Perspektiven"
------------------------------------------------------------- NACHRICHTEN AUS DEN PILOTSTÄDTEN Begleitend zur baulichen Umgestaltung der Großwohnsiedlung Osterholz-Tenever
in der Pilotstadt Bremen kommen auf Basis eines Stadtteilmarketingkonzeptes
jeweils angepasst an den Umbaufortschritt unterschiedlichste Kommunikationsinstrumente
zum Einsatz, um einen Imagewandel im Quartier zu befördern. Ganz
aktuell wurde eine Reihe von Postkarten entworfen, die kostenlos verteilt
werden. Die Entwürfe dafür finden Sie hier.
Die Prozessfortschritte des Stadtumbau-Vorhabens Tenever werden auf der Website www.otgrund.de dokumentiert. Die aktuelle Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Quartierszeitschrift "Quartiersblick" kann dort bezogen werden. Im Bremerhavener Stadtteil Grünhöfe, einem am Stadtrand gelegenen Wohnquartier der 1950er Jahre mit vorrangig drei- bis fünfgeschossigen Zeilenbauten, ist eine Umsiedlung des Sozialzentrums Finkenstraße vorgesehen. Darüber hinaus werden Wohngebäude abgerissen und die entstehenden Freiräume bewohnerorientiert und ökologisch gestaltet bzw. renaturiert. Mittlerweile konnten im Rahmen einer Bewohnerversammlung, eines Wochenendworkshops sowie mehrerer Arbeitsgruppensitzungen die Überlegungen zur Erhaltung des Sozialzentrums Finkenstraße konkretisiert werden. Darüber hinaus wurden die Planungen zum Rückbau von 155 Wohneinheiten vertieft. Nähere Informationen zum Vorhaben finden Sie hier. Die City in Gelsenkirchen hat in ihrer Funktion als eines der beiden Hauptversorgungszentren der Stadt in den letzten Jahren gelitten. Aufgrund der steigenden, auch regionalen Konkurrenz auf der "grünen Wiese" und in Verbindung mit abnehmender Kaufkraft der Bevölkerung ist es seit Ende der 1990er Jahre vermehrt zu Schließungen und Abwanderungen qualitativ hochwertiger Geschäfte und zu Leerständen gekommen. Billigläden und Pseudovermietungen rückten nach, was insbesondere den Eingangsbereich der City im Umfeld des Hauptbahnhofs negativ beeinflusst. Im Rahmen des Stadtumbaus geht es darum, vorhandene Qualitäten zu sichern und die durch die beschriebenen Mängel gekennzeichneten Bereiche der City im Sinne einer integrierten Entwicklungsstrategie zu stabilisieren. Neben der Aufwertung des öffentlichen Raumes wird Einfluss auf das Aussehen der angrenzenden Gebäude in der Hauptgeschäftslage der City/Altstadt genommen. Dafür ist im Dialog mit allen innenstadtrelevanten Akteuren eine Mischung aus Festsetzungen und Empfehlungen in Form von Gestaltungssatzung und Bau- und Gestaltungsberatung erarbeitet worden. Eine Gestaltungsfibel mit Hinweisen für eine qualitätsvolle Gestaltung der Gebäude und des Außenraumes finden Sie hier. Die Aufnahme des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg als Pilotgebiet im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West wird als Chance genutzt den Stadtumbau über einzelne Investitionsinitiativen am konkreten Beispiel auszuprobieren und voranzutreiben. Eine breite fachöffentliche Diskussion von Zukunftschancen des Stadtumbaus wird dabei von den Akteuren als Grundlage für die Stimulierung von Entwicklungspotenzialen gesehen. Mit der Veranstaltungsreihe "Stadtgespräche" der Technischen Universität Hamburg-Harburg konnte ein stadtweit eingeführtes Gesprächspodium genutzt werden, um die Fachöffentlichkeit in den Stadtumbau zu involvieren. Einen Ergebnisbericht der vier Gespräche zu den Themen "Wirtschaft", "Regionalentwicklung", "Umwelt, Kultur und Freizeit" sowie "Hafenentwicklung" finden Sie hier. Nach der internationalen Entwurfswerkstatt "Sprung über die Elbe" im Jahre 2003, die erste Konzepte für die Überwindung der Insellage Wilhelmsburgs und die Einleitung eines Imagewandels hervorbrachte, war Wilhelmsburg 2005 wieder Schauplatz für Wettbewerbsbeiträge. Diesmal stand in Wilhelmsburg der so genannte "Reiherstieg" durch die Teilnahme Hamburgs an "Europan", dem größten europäischen Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur, im Mittelpunkt. Das Thema des Europan-Wettbewerbes lautete: "European Urbanity - Strategien und Lösungen für die Zukunft der europäischen Stadt". Fünf Wettbewerbsbeiträge von Architekten aus Deutschland, Frankreich und Polen wurden prämiert. Eine Kurzvorstellung der prämierten Arbeiten finden Sie hier. Im Lübecker Projektgebiet Buntekuh hat im März ein Workshop zur zukünftigen Stadtteilentwicklung mit Akteuren aus dem Stadtteil, der Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung stattgefunden. Diskutiert wurden die Perspektiven des Gebietes und Vorschläge für konkrete Projekte und Maßnahmen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. In der Pilotstadt Oer-Erkenschwick konnte Ende 2005 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept fertig gestellt werden. Das Konzept wurde mit den Zielsetzungen erarbeitet in einem Beteiligungsverfahren die Zielvorstellungen und Leitbilder der Stadt zu konkretisieren, Stärken und Schwächen zu beleuchten und beispielhaft ausgewählte Themenschwerpunkte zu erörtern bzw. zu beplanen. Abschließend wurden in einem Handlungsprogramm Projekte und Maßnahmen herausgearbeitet. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept finden Sie hier. Im Impulsprojektbereich "Geschäftszentrum Burbach" in Saarbrücken wurde ein Geschäftsstraßenmanagement initiiert, welches in enger Kooperation mit dem Gewerbeverein und dem Stadtteilmanagement verschiedene Aktivitäten zur Belebung des Geschäftszentrums organisiert. Nähere Informationen zum Geschäftsstraßenmanagement finden Sie hier. Die fünf Kommunen des Zweckverbandes Schwalm-Eder-West haben als Handlungsleitfaden und Entscheidungsgrundlage der politischen Arbeit sowie zur Koordination der Stadtumbau-Projekte einen so genannten Masterplan erarbeitet. Im Masterplan werden die zentralen Ergebnisse der Bestandsanalysen sowie die Konzeptansätze der drei im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes erarbeiteten Leitpläne "Flächennutzung", "Infrastruktur" und "Tourismus" zusammengeführt. Weiterhin erfolgt unter dem Leitmotiv "Erlebnis Strukturwandel" die Fortschreibung der interkommunalen Gesamtkonzeption im Hinblick auf das weitere Vorgehen nach Abschluss der Maßnahmen im ExWoSt-Forschungsfeld Ende 2007. Den Entwurf des Masterplans finden Sie hier. Für den Bereich des Marktplatzes der Stadt Borken im Zweckverband Schwalm-Eder-West wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt, um Ideen für eine zeitgemäße Gestaltung des Gebietes zu finden. Als Nutzung für die zu entwickelnde Bebauung war "Seniorengerechtes Wohnen" vorgegeben. Aus einer Vielzahl von Wettbewerbsbeiträgen wurde ein Entwurf eines Nürnberger Büros ausgewählt, der einen nachbarschaftlichen Ansatz in den Vordergrund stellt. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier. In den Impulsprojektbereichen Schlesierstraße (Ortsteil Oberwildflecken) und Fleischhauerstraße (Zentrum) der Marktgemeinde Wildflecken befindet sich eine Vielzahl sanierungsbedürftiger Wohnbauten, die z.T. einen hohen Leerstand aufweisen. Neben Abbruchmaßnahmen, Nachverdichtung bzw. Ersatzbebauung mit Einfamilienhäusern sowie Wohnumfeldmaßnahmen wurden in beiden Gebieten Anstrengungen zur Privatisierung des Wohnungsbestandes unternommen, der im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben war. Die Gemeinde hat die Bestände erworben und veräußert diese an Interessenten, die sich verpflichten Sanierungsleistungen zu erbringen und die Wohnungen anschließend selbst zu nutzen. Ein Papier mit den Überlegungen zum Verfahrensmodell der Privatisierung und Bildimpressionen zu den Beständen finden Sie hier. Parallel zur Durchführung des stadtweiten Dialog-Verfahrens in Wilhelmshaven erfolgte eine Bestandsaufnahme für den Stadtteil Fedderwardergroden. Seit Anfang 2005 wurde darauf basierend in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Jade mbH ein Stadtteilentwicklungsplan mit städtebaulichen Wegweiserprojekten formuliert. Begleitet wurde die Konzepterstellung durch einen Stadtteildialog bei dem die Vorschläge der Gutachter zur Entwicklung des Stadtteils vorgestellt und diskutiert wurden. Der Endbericht zum Stadtteilentwicklungsplan wird unter Berücksichtigung der Anregungen und Bedenken aus der Ämterbeteiligung noch im Mai erstellt. Die Kurzfassung des Stadtteilentwicklungsplanes im Entwurf finden Sie hier. Im Wilhelmshavener Stadtteil Siebethsburg ergreift der Eigentümer,
der Bauverein Rüstringen e.G., im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes
Stadtumbau West Maßnahmen zur Profilierung des Stadtteils als altengerechter
Full-Service-Standort, investiert in kinder- und familienfreundliche Wohnangebote
und schafft neuartige Wohnraumangebote für junge Erwachsene. Eine
Tagespflegeeinrichtung für Alzheimer- und Demenzkranke, eine Sozialstation
und räumliche Angebote für eine Kurzzeitpflege konnten bereits
im April 2003 eröffnet werden. Mitte 2005 erfolgte zudem die Eröffnung
des erweiterten Stadtteiltreffs "Auf Siebethsburg". Im Jahr
2006 sollen im Projekt Familienfreundliches Wohnen zehn Wohnungen entstehen,
die den Anforderungen unterschiedlicher Haushaltsformen mit Kindern gerecht
werden. Der Umbau der ersten Wohnung im Projekt Junges Wohnen wurde gestartet,
welches sich vorrangig an die Zielgruppe Studierende und Berufsanfänger
richtet. Nähere Informationen zu "Easy Living" finden Sie
hier. http://www.easyliving-whv.de
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